Erfolge
Verkehrsberuhigung Zietenstraße
Sehr aktiv hat sich der Bürgerverein vom Sonnenberg e. V. für die Verkehrsberuhigung auf der Zietenstraße eingesetzt. Mit der Geschwindigkeitsbegrenzung der Fahrzeuge zwischen Heinrich-Schütz-Straße und Augustusburger Straße auf 30km/h, so wie die Sperrung für LKW von der Augustusburger Straße in Richtung Fürstenstraße, konnte die Lärm und Schadstoffbelastung für die Anwohner reduziert werden.
Die Maßnahmen erzielten eine Verkehrsreduzierung um ca. 850 KFZ/24h. Der Schwerverkehranteil sank auf 1,4%. Eine Verkehrsverdrängung in die Yorkstraße konnte nach einer Wirksamkeitsprüfung mittels Verkehrszählungen und Geschwindigkeitskontrollen nicht festgestellt werden.
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Teilnahme am „Frühjahrsputz“ der Stadtteilgenossenschaft und Begrünung der Fußgängerinseln auf der Zietenstraße 2004
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Aktion „Sauberer Sonnenberg“
Im März 2006 fanden sich engagierte Bürger des Sonnenberges zusammen, um über Möglichkeiten der Verbesserung von Ordnung und Sauberkeit in ihrem Stadtteil zu diskutieren. Sie einigten sich darauf, nicht nur zu klagen und zu fordern, sondern selbst etwas zu tun und das möglichst dauerhaft.
Der erste Versuch, der auf einer Straße am Lessingplatz stattfand und bei dem Freiwillige täglich (Montag bis Freitag) alles aufsammelten, was so auf den Gehwegen, am Fahrbahnrand, angrenzenden Grünflächen und auf der Fahrbahn herum lag, zeigte bereits nach wenigen Wochen ein erstes positives Resultat. Der Umfang der Verunreinigungen nahm dauerhaft deutlich ab.
Aufgrund des positiven Ergebnisses wurde die zu reinigende Fläche erweitert. Ebenso mit positivem Ergebnis.
Im Juli 2006 gingen wir unter Leitung von Bernd Schölla einen nächsten Schritt: Es wurden Projektskizzen geschrieben und auf dem Sonnenberg eine Projektzone festgelegt. Alle in dieser Zone befindlichen Anliegerflächen (meist Gehwege) wurden nach Sauberkeitskriterien bewertet. Das Ergebnis war deprimierend. Mehr als 50 % der über 450 Objekte hatten Note 4 bis 6. Erste Versuche, mit ansprechbaren Besitzern über Veränderungen zu reden, waren wenig von Erfolg gekrönt. Anzeigen beim Ordnungsamt erwiesen sich als zeitlich lang dauernd und ohne große Erfolge.
Um den Bürgern des Sonnenberges ein Zeichen zu setzen, beschlossen wir auch in diesem Aufgabenbereich selbst tätig zu werden. Im August begannen Freiwillige die ersten Anliegerflächen zu reinigen. Diese Feldversuche waren ernüchternd, zeigten sie doch den kaum so hoch eingeschätzten Umfang der vorgenommenen Aufgabe und die dafür einfach zu geringe Personaldecke der Aktivisten. Langsam, doch Stück für Stück tat sich etwas.
Täglich wurde nun, inzwischen mit Hilfe von 1,-€ - Jobbern, in der gesamten Projektzone der Unrat aufgelesen, Baumscheiben und Hecken gesäubert und verwahrloste Gehweg-Abschnitte gereinigt. 77 der am schlimmsten aussehenden Objekte standen auf unserer Liste, Woche um Woche wurden es weniger.
Mitte Dezember 2006 konnten wir mit hoher Zufriedenheit diese Projektphase abschließen. Wir hatten eine Wende bei der Verwahrlosung des Stadtteils erreicht.
Auch 2007 und 2008 konnten diese und weitere Maßnahmen fortgeführt werden. Leider gibt es aber in unserer Stadt immer noch Menschen in bestimmten Verwaltungen, die diese Aktivitäten nicht gern sehen und uns dabei keineswegs unterstützen. Im Gegenteil, oft werden uns dabei immer wieder Steine in den Weg gelegt.
Doch warum sollen engagierte Bürger zusehen, wie der Stadtteil in dem sie leben zuwächst und vermüllt, nur weil die Stadt – aus welchen Gründen auch immer – dort selbst nicht tätig werden will oder kann?
Übrigens, der Sonnenberg hat als einziger Stadtteil von Chemnitz gepflegte und saubere Baumscheiben und das sind immerhin rund 1100.
Die Aktion "Sauberer Sonnenberg" wurde bis auf die Betreuung einiger Baumscheiben und kleinerer Grünflächen im Juni 2009 eingestellt.
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