war der Vater - oder Ziehvater - Jesu, da
nach altchristlicher Überzeugung Jesus der Sohn Gottes ist und durch den
Heiligen Geist im Schoß der Jungfrau Maria gezeugt wurde.
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Sein Name bedeutet: Gott hat
hinzugefügt (hebr.) Er ist der Patron der ganzen katholischen Kirche; von Mexiko, Philippinen, Kanada, China, Böhmen, Bayern, Peru, Russland, Vietnam und Österreich, von Tirol, der Steiermark, Kärnten und Vorarlberg, der Ehepaare und Familien, Kinder, Jugendlichen und Waisen, der Jungfräulichkeit, der Kämpfer gegen den Kommunismus; der Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Holzhauer, Schreiner, Wagner, Totengräber, Ingenieure, Erzieher, Pioniere, Reisenden und Verbannten, der Sterbenden; bei Augenleiden; in Versuchungen und Verzweiflung; bei Wohnungsnot; für einen guten Tod; der Diözese Köln, des Bistums Osnabrück und Mitpatron des Bistums Münster |
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Joseph von Nazareth stammte aus
dem Geschlecht des Königs David, aus dem nach dem Zeugnis des Alten
Testaments der Messias hervorgehen werde. Er lebte als Zimmermann in
Nazareth und war der Verlobte von Maria. Als er erfuhr, dass diese schwanger
war, zweifelte er an deren Treue und wollte sich von ihr trennen. Doch ein
Engel erklärte ihm in einem Traum, dass Maria vom heiligen Geist schwanger
sei, und Joseph blieb bei ihr. Wegen einer Volkszählung musste er Bethlehem reisen. Weil er die hochschwangere Maria nicht allein lassen wollte, nahm er sie mit. In Bethlehem brachte sie das Kind zur Welt. Anschließend flohen sie nach Ägypten, um dem Kindermord des um seine Herrschaft fürchtenden Herodes zu entgehen. Zum letzten Mal wird Joseph in den Evangelien erwähnt, als er und Maria nach dem zwölfjährigen Jesus suchen und ihn im Tempel im Gespräch mit den Schriftgelehrten vorfanden. Joseph bleibt immer im Hintergrund, kein einziges Wort von ihm wurde überliefert. Selbst sein Tod liegt im Dunkel, er verschwindet einfach. Der 19. März war seit dem 10. Jahrhundert Gedenktag für Joseph. Er sollte wohl das Fest der Minerva, der römischen Göttin der Handwerker, ersetzen. Seit 1621 ist der Tag ein Fest im römischen Kalender. Die Habsburger erkoren Joseph zu ihrem Hausheiligen. |
| Papst Pius IX. ernannte Joseph 1870 zum Patron der ganzen katholischen Kirche, Papst Pius XI. ernannte ihn 1937 zum Patron all derer, die den Kommunismus bekämpfen. Das Fest Heiliger Joseph, der Arbeiter, hat Papst Pius XII. 1955 eingeführt als Gedenktag, der Joseph mit dem Tag der Arbeit am 1. Mai in Verbindung bringen soll. In Spanien ist, wie in den meisten Ländern, der Josephstag auch der Vatertag; man gibt den Vätern Geschenke. Papst Benedikt XIII. fügte den Josephs Namen in die Allerheiligenlitanei ein. | |
Bauernregeln
Ist's am Josephstag klar, folgt ein fruchtbar Jahr.
Ist es am Josephstage schön, kann es nur so weiter geh'n.
Wenn's erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss.
Weitere Informationen unter:
www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Joseph_von_Nazareth.html
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