Historie

Die Geschichte des „Bürgerverein vom Sonnenberg e.V.“ begann bereits 1990. Sie geht auf die „Bürgerinitiative Sonnenberg e.V.“ zurück, die am 31.Mai 1990 als einer der ersten freien Vereine (VR 40) in Chemnitz gegründet wurde. Schon diese Initiative befasste sich vorrangig mit der Verkehrsberuhigung auf der Zietenstraße. Selbstständige und Gewerbetreibende des Sonnenberges, die sich ab 1995 regelmäßig zum „Stammtisch Sonnenberg“ trafen, wollten etwas für die Belebung auf dem Sonnenberg tun. 1997 veranstaltete der Geschichtsverein sein Sommerfest auf dem Sonnenberg. Dadurch entstand die Idee, ein gemeinsames Stadtteilfest zu organisieren. In diesem Zusammenhang wurde am 08. April1997 aus der „Bürgerinitiative Sonnenberg e.V.“ der „Bürgerverein Sonnenberg e.V.“. Den neuen Vorstand bildeten Bernd Schölla (damals Finanzberater), Jens Schliwa (Weinhändler), Andreas Richter (Büroartikelhändler), Hans-Henning Haufe (Modewaren-Händler) und Tom Donath (Buchbinderei).
Am 07. und 08. Juni 1997 fand das erste „Sommerfest auf dem Sonnenberg“ statt. Es folgten noch vier weitere, von denen das dritte 1999 gänzlich in eigener Regie des Bürgervereins lief. Ca. 15.000 Besucher wurden an diesen beiden Tagen gezählt. Ein toller Erfolg, doch leider flatterte dann noch eine ungeplante Forderung der GEMA ins Haus. Diese offene Rechnung aus 1999 von ursprünglich 675 DM führte 2001 zur Insolvenz des Vereins.

Schon 2001 sollte deshalb der „Bürgerverein vom Sonnenberg e.V.“ neu gegründet werden. Diesen Namen lehnte aber das Amtsgericht Chemnitz damals wegen Verwechselbarkeit mit dem bisherigen da noch formell existierenden Bürgerverein ab.
Ende 2003 und Anfang 2004 kam es zu verschiedenen Bürgertreffen im Lokal „di franco“ in der Hainstraße. Thema war die weitere Entwicklung des Sonnenbergs und dabei unter anderem die Pflege der Baumscheiben und sonstigen Begrünungen. Die Stadtverwaltung und die Partei der Grünen hatten in Eigeninitiative mehrer neue Verkehrsinseln und anderes bepflanzt, aber es gab keine Pflege. Herr Thiele hat in Eigeninitiative einige der Verkehrsinseln gesäubert und gegossen. Organisator der Treffen im „di franco“ war der Verein „Nachhall e.V.“, insbesondere aber auch die Grünen mit Herrn Hastett und Frau Koch sowie Frau Zaumseil. In den Beratungen wurde es von den beteiligten Bürgern als wünschenswert angesehen, den Bürgerverein neu zu beleben, u.a. als erneuten Träger des Sonnenbergfestes.
Im Ergebnis dieser „Stadtteilrunde“ kamen zur organisatorischen Umsetzung der Pläne 2004 zwei Organisationen zu Tage: der „Bürgerverein vom Sonnenberg e.V.“ und die Stadtteilgenossenschaft.
Fleischermeister Thiele stellte sich dann als Vorsitzender für den neuen Bürgerverein zur Verfügung und es kam zur Vereinsgründung. Dem Vorstand gehörten dann weiter Frau Zaumseil, Herr Vollhardt und Herr Paus an. Derzeit hat der „Bürgerverein vom Sonnenberg e.V. 26 Mitglieder.